„Ja, er hat mich gebeten, Darja Aleksandrowna von der Erlangung des Amtes Mitteilung zu machen,“ sagte Sergey Iwanowitsch mißvergnügt, in der Meinung, der Fürst spreche nicht zur Sache.

„So ist es auch mit der Harmonie in der Presse. Man hat mir erklärt, so bald es Krieg giebt, giebt es verdoppelte Einnahmen. Warum sollen sie da nicht denken, daß die Geschicke des Volkes und der slavischen Brüder“ —

„Ich liebe viele Zeitungen nicht, doch ist das ungerecht,“ sagte Sergey Iwanowitsch.

„Ich würde nur eine Bedingung stellen,“ fuhr der Fürst fort. „Alphonse Karr schrieb dies recht gut vor dem Kriege mit Preußen. ‚Ihr meint doch, daß der Krieg notwendig ist! Schön! — Einer erklärt ihn denn auch, und in der Avantgarde geht es zum Sturm, zur Attacke, allen voran!‘“ —

„Die Redakteure werden sich am besten dabei stehen!“ lachte Katawasoff laut, sich seine Bekannten unter den Redakteuren vorstellend, wie sie in der Legion der Auserwählten ständen.

„Nun, sie werden höchstens davonlaufen,“ sagte Dolly, „sie können doch nur hinderlich sein.“

„Wenn sie fliehen, so muß man mit Kartätschen dahinterherfeuern oder Kosaken mit Knuten hinstellen,“ sagte der Fürst.

„Das ist ein Scherz aber kein guter, nehmt es mir nicht übel, Fürst,“ sagte Sergey Iwanowitsch.

„Ich sehe nicht ein, daß es sich hier um Scherz handelte, da߫ — begann Lewin, doch Sergey Iwanowitsch unterbrach ihn.