Fedja: Dann sage ich mir noch, daß du ein gutes, liebes Mädchen bist und ich dich liebe und dich, wenn ich am Leben bleibe, unglücklich mache.
Mascha: Das ist ja nicht deine Sache. Ich weiß schon allein, wo ich glücklich und wo ich unglücklich werde.
Fedja (seufzt): Und die Hauptsache, die Hauptsache: was ist mein Leben? Ich sehe ja doch, daß ich ein tief heruntergekommener Mensch bin und zu nichts tauge. Allen und mir selbst bin ich nur zur Last, wie dein Vater gesagt hat. Ich bin zu nichts nütze ...
Mascha: Dummes Zeug! Ich lasse nicht von dir. Ich halte dich fest, und damit basta! Und wenn du ein unordentliches Leben führst, trinkst und dich herumtreibst, so läßt sich das doch abstellen. Du bist ja ein verständiger Mensch. Wirf das von dir! Ganz einfach!
Fedja: Leicht gesagt.
Mascha: Mach es so!
Fedja: Ja, wenn ich dich so ansehe, so meine ich, ich könnte alles ausführen.
Mascha: Und du wirst es auch ausführen. Alles wirst du ausführen. (Sie erblickt den Brief.) Was ist das? Hast du an die beiden geschrieben? Was hast du geschrieben?
Fedja: Was ich geschrieben habe? (Er nimmt den Brief und will ihn zerreißen.) Der Brief ist jetzt nicht mehr erforderlich.
Mascha (entreißt ihm den Brief): Hast du geschrieben, du werdest dir das Leben nehmen? Ja? Von der Pistole hast du nichts geschrieben, sondern nur im allgemeinen, daß du dir das Leben nehmen werdest?