Der Kamerad wollte nicht fahren.
Sie können sich vorstellen, Kapitän, fuhr er fort, nachdem er Thee eingegossen; dabei wandte er sich zu dem Offizier ohne Arm und hob das Messer auf, das dieser hatte fallen lassen, man hat uns gesagt, daß die Pferde in Sewastopol sehr teuer sind, – daher haben wir beide gemeinsam ein Pferd in Ssimferopol gekauft.
Man wird Sie wohl gehörig gerupft haben?
Ich weiß wirklich nicht, Kapitän; wir haben für Pferd und Fuhrwerk neunzig Rubel bezahlt. Ist das sehr teuer? fuhr er fort, zu allen und zu Koselzow, der ihn ansah, gewandt.
Nicht teuer, wenn das Pferd jung ist, sagte Koselzow.
Nicht wahr? ... Und uns hat man gesagt, daß es teuer ist. Nur lahmt es ein wenig, das wird aber vorübergehen. Man hat uns gesagt, es ist recht stark.
Aus welcher Kriegsschule sind Sie? fragte Koselzow, der sich nach seinem Bruder erkundigen wollte.
Wir kommen jetzt aus dem adligen Regiment; wir sind unser sechs und gehen alle auf unsern eigenen Wunsch nach Sewastopol, antwortete der redselige junge Offizier; nur wissen wir nicht, wo unsere Batterien stehen: die einen sagen in Sewastopol, und andere meinen in Odessa.
Und konnten Sie's denn in Ssimferopol nicht erfahren? fragte Koselzow weiter.
Man weiß es nicht ... Können Sie sich vorstellen, mein Kamerad ist in die Kanzlei gegangen: Grobheiten hat man ihm da gesagt ... Sie können sich denken, wie unangenehm uns das war! ... Ist Ihnen eine fertige Cigarette gefällig? fragte er zugleich den Offizier ohne Arm, der seine Cigarettentasche hervorholen wollte.