Nach dem Mittag kommt er auf mich zu: »Hest em funnen?«
»Ne, de hebbt all freten.«
»Awwer du krigst em rut?«
»Man en beten töwen (warten), ik krig em rut.«
Mit der Zeit beruhigte Smutje sich. Eineinhalb Jahre später wurden wir in Liverpool abgemustert. Da lädt er mich zu einer Painexpeller (Bittern) ein; wir wollten den Abschied feiern. Nun rührte mich doch das Gewissen und ich sagte ihm Bescheid. Er hatte gerade zwei Glas bezahlt, die standen eingegossen vor uns.
»Ik weet, Smutje, wer de Kirl west is, de di din Pannkauken opfreten hett. Wi gaht jetzt utenanner, do möt ik di ’t seggen: Ik bün dat west.«
»Büst du dat west?« guckte er mich groß an, machte kehrt, ließ die beiden Bittern stehen und hat mich nicht wieder angeblickt.
Die beiden Gläser konnte ich natürlich nicht stehen lassen, und mußte sie beide selber austrinken.
Nach langen Jahren hat sich Smutje mit mir übrigens wieder versöhnt. Ich traf ihn einmal in Hamburg, als ich eben im Begriff war, ein Auto zu besteigen, um zu einer Abendgesellschaft zu fahren. Auf einmal ruft mich jemand »Filax« an. Ich sehe mich um und erkenne meinen Smutje.
»Hallo, Filax, Minsch, so fein in Tüg? Büst du bi de Marin? Un damals harst du kee heile Büx an ’n Lief.«