Ich gab die Gesellschaft auf, um den Abend mit meinem wiedergefundenen Smutje zu verleben, nahm ihn mit mir ins Hotel Atlantik, wo ich ihn zu einer Flasche Champagner einlud, um das Wiedersehen zu feiern. Als der Kellner den Sekt aufträgt, will Smutje gleich mit dem Kellner anbändeln. Als dieser mich aber nach meinen Wünschen fragte und mich dabei mit meinem wirklichen Namen anredete, ging ein Strahl der Verklärung über Smutjes Gesicht. Der Zusammenhang meiner Laufbahn war ihm zwar im Augenblick noch dunkel. Als ich ihm aber auf seine Frage: »Filax, büst du denn en wirklichen Grof?« antwortete, daß ich einer sei, sagte er: »Na, denn kann ik ja stolz up sin, dat mi en Grof de Pannkauken klaut hett!«
Da war noch eine andere Geschichte mit Smutje passiert, als wir mit der »Cäsarea« in Melbourne waren. Der Kapitän hatte den deutschen Konsul eingeladen und sagte zu Smutje: »Wir geben ein Diner.«
»Dat könt wi jo don, Kaptein.«
»Awwer wie möten wat Ornlichs gewen, de Konsul kümmt.«
Smutje setzte sich sofort aufs hohe Pferd. Bei solchen Anlässen kann er alles.
»Aber,« meint der Kapitän weiter, »wir wollen doch nicht so teure Ausgaben machen.«
»Jo, Kaptein, denn gewen wi Aantjes (Enten), dat is doch so wat Good’s, un kost nich veel hier an Land.«
»Awwer,« meint der Kapitän, »dat is doch so ’ne Sak. Denn denken de Lud, ik harr Geburtstag un se kreegen Aantjesbraten.«
»Dat laten Se man min Sorg sin, Kaptein, ik koop de Aantjes in ’n Sack.«
Wie Nauke, der Schiffsjunge, das hört, wickelt er mich in das erlauschte Geheimnis ein.