Der Kapitän aß recht wenig und infolgedessen hielten sich auch die Steuerleute zurück. Sie wurden überhaupt nicht gewahr, daß die Enten gefüllt sind mit Plum und Appels.

Als sie fertig sind, werden die Enten nicht weggenommen. Smutje will sie zwar abholen, aber der Kapitän winkt ihm ab. Wie der Konsul geht und der Kapitän ihn hinausbringen muß, läßt dieser mißtrauische Geizkragen erst die Steuerleute aus dem Raum gehen; sie hätten sich sonst am Ende eine Keule von dem Vogel herunterreißen mögen. Der Kapitän befiehlt nunmehr Smutje, er solle die Enten in die Pantry[5] setzen. Da ging uns ein Licht auf!

Also der Konsul ging von Bord und der Kapitän sagte: »Na, gute Nacht, erster Steuermann, hoffentlich ordentlich satt geworden!«

»Dank schön, Kaptein,« war die etwas zweifelnde Antwort.

Ebenso der Zweite.

Nach einer Weile wird’s still.

Nun auf zur Pantry! Da konnten wir ja von Deck aus durch das Bullauge[6] hineinlangen.

Wir warteten, bis alles zu Bett war, Smutje war nach vorn gegangen, dann greife ich rein ins Bullauge.

Richtig: Ich hab’ einen Vogel.

Ich taste ihn ab, hole mir erst mal die Füllung raus, ahne aber nicht, daß da in der Pantry der Kapitän drinsitzt und sich satt ißt. Ich lange also von oben runter, hole die Füllung raus und stecke sie in die Hosentasche, fühle auch, daß drinnen ein anderer, noch ganzer Vogel ist und nehme ihn weg.