Ein Gewitter zog auf, da du gestern bei mir warst.

Und wir saßen auf dem Balkon, eigentlich einer überdachten Loggia, eng aneinandergeschmiegt, und blickten hinein in diesen gelben, schweren Glast, der sich immer dunkler und dunkler am Himmel zusammenballte. Und wir blickten uns in die Augen. Von dir zu mir ging es wie ein Strom, ein Strom, in dem wir untergehen wollten.

Und draußen entlud sich das Aprilgewitter. Es flammte auf, in dem gelben Glast und rollte und brauste über unsern Köpfen dahin. Und dann war es vorbeigezogen, und kühl und wundersam umwehte es uns. April!


Und daß du nichts – wagst, es ist das Süßeste, das Schönste.


»Du sehnst dich nach mir?« Ich sagte es.

Ich weiß nicht, wie es mir so über die Lippen kam.

Und ich sah dich erbleichen.

»Wann wirst du mich – erdulden?«