»Die will ich immer hassen sehr.« Walter sprach's treuherzig, kreuzte Bein auf Bein und biß herzhaft in seinen leckern Bratapfel.

»Es wär' uns allen eines Heiles wieder not«, meinte er, da wir alle drei speisten.

»Welcher saelden waere uns nôt?« fragte mein Herr.

»Daß man rechter Freude wie früher hätte acht! Nicht kann gefallen mir, zu meiner Freude Tod, daß die Freud' den Jungen jetzt fast Schmerzen macht

»Des spracht Ihr wahr und recht!« sagte mein Herr.

Und dann bat er: »Frouve, spielt uns ein Lied! Wolltet Ihr Eure Laute holen? Wir sängen dann alle, zum süßen Spiel.«

Langsam schritt ich durch das Gemach, die Laute zu holen, die fremdartig, seltsam an der Wand hing. Da hörte ich flüstern: »Wo holtet Ihr sie?«

»Vom Kreuzzug bracht' ich mir sie. Und was klingt sie mir deutsch!«

»Die Laute?«

»Die Frouve, die traute!«