Sie wäre es, die mich erwartete.

Den Gott verjagen und den Tempel – lassen?

Und – aus ihm heraustreten – und meine Straße gehen – und führte sie – – –


Du tadeltest einmal, scherzend, daß deine kleine Welle nicht genug an den großen Ozean denke, dem sie angehört. Doch, doch. Unrecht tatest du der kleinen Welle. Mit hunderten weißer Schaumfüßchen krabbelt so eine Welle ihrer Küste zu. Wichtig, eifrig und unbeirrbar tut sie das. Solange sie Welle ist, solange sie diese ihre Wellengestalt nicht verloren hat, an eine andere größere Gestalt, solange sie nicht aufgelöst wurde, in einer größeren Einheit, muß sie, gerade gemäß ihrer Rolle im großen Ozean, die Rolle ihrer winzigen Einheit mit großem Eifer und großer Wichtigkeit durchführen. Würden nicht Milliarden Wellen mit hunderten weißer Füßchen ihr kleines Ich eifrig dahin tragen, wohin es will (oder muß?), keinen Ozean gäbe es dann.

Du weißt, du verstehst, was deine Welle meint?

Tief unter ihrer wilden Brandung trägt sie, die Welle, ihre Kraft. Ihre Kraft – zu fließen. Sich aufzulösen, zu vergehen, wenn es sein soll. Ihres Elementes ist sie. Das weiß die Welle, glaub' es! Tief unter ihrer Brandung, unter ihrem Schaumgekräusel, das ihr Fuß wird und sie zu ihrer Küste trägt, weiß sie sich ihres Elementes.

Du verstehst, Johannes?

Erinnerst du dich der Worte Lenaus, aus jenem Buch, das seine Briefe an Sophie sammelt?

Sie fragte ihn, was mit ihm würde, wenn sie ihn nicht mehr liebte. Und er suchte und antwortete: