„Und ob,” rief ich, „nun man dalli, sonst ersticken wir hier noch drin!”
An dem Flugzeugrumpf wurde gehoben. Ich hörte mit Spaten graben, und endlich drang frische Luft zu uns herein.
„Halt”, rief Strehle, „anderen Weg anlüften, ihr brecht meinen Arm ab!”
Die Helfer versuchten es von der anderen Seite, und endlich wurde mir mein Sitz abgelüftet, und ich lag frei und weich auf einem wunderbar duftenden Mistbeet. Da kroch auch schon der lange Strehle hervor, und nicht oft habe ich einem Menschen so glücklich die Hand geschüttelt wie diesem treuen Begleiter.
Donnerwetter! Sah das böse aus. Die Maschine vollkommen überschlagen, ungefähr ein Meter in den weichen Düngerhaufen tief hineingebohrt. Der Rumpf dreimal gebrochen, die Tragflächen nur noch ein Knäuel von Holz, Leinwand und Drähten.
Und diesen Absturz hatten zwei Menschen heil und glücklich überstanden!
Strehle hatte sich nur das Rückgrat etwas verstaucht und ich mir zwei Rippen gebrochen. Das war alles. Nie in meinem Leben schimpfe ich wieder über einen Misthaufen. Möge ihm und seinen Nachfolgern ewiges Gedeihen beschieden sein!
Traurig und etwas hinkend legten wir den Rest der Abschiedsreise per Bahn zurück.
Aber dann kamen Tage voll Sonnenschein und Licht, voller Wärme und Glückseligkeit und voller Blumen, wunderbarster Blumen in unerhörtester Schönheit und Fülle.
Und dann kam die Pflicht, und die Fahrt begann.