Der Erfolg der schweren Beschießung war: eine Keksschachtel zerschlagen und ein Mannschaftshemd, welches zum Trocknen gehangen hatte, zerrissen.
Und dazu unter anderem Einundfünfzig- bis Dreißigeinhalb-Zentimeter-Geschosse.
Durch eine der dünnen Panzerkuppeln war eine schwere Granate glatt durchgeschlagen und war als Blindgänger friedlich auf den Eisenplatten neben dem Geschütz liegengeblieben.
Nun löste sich auch das Rätsel unseres eigenen Schusses: Unsere Geschütze hatten eigentlich nur eine Reichweite von hundertsechzig = hundert. Aber da war die Bedienung dabeigegangen und hatte es mit unendlichen Mühen fertig gebracht, daß das Geschütz einige Sechzehntel Grade höher gerichtet wurde und dadurch wieder zwei- bis dreihundert Meter weiter schießen konnte.
Und, das Geschützrohr in höchster Erhöhung fertig geladen, hatte die wackere Besatzung und ihr tapferer Batterieführer, Oberleutnant zur See Haßhagen, trotz des furchtbaren Granatfeuers ruhig am Geschützrohr ausgeharrt, bis endlich eines der Schiffe in Reichweite kam.
Und der erste Schuß, der saß gleich!
Und das schönste war: er traf den Richtigen.
Schade, daß beim zweiten Schuß der „Triumph” schon so weit weggelaufen war, sonst hätte ihn schon an diesem Tage sein Schicksal ereilt.
Aber er entging ihm nicht!
Und was wir nicht mehr vollbringen konnten, hat einige Monate später unser Hersing ausgeführt. Im Frühjahr Neunzehnhundertfünfzehn hat er uns Tsingtauer gerächt, als er mit seinem U-Boot vor den Dardanellen denselben „Triumph” auf den Meeresboden hinabsandte.