In den ersten Tagen des November bereiteten wir uns auf den Endkampf vor.
Am ersten November nachts wurde unser treuer Bundesgenosse, der österreichische Kreuzer „Kaiserin Elisabeth”, nachdem er seine letzte Granate verschossen hatte, von seiner wackeren Besatzung in die Luft gesprengt und versenkt.
Einige Tage darauf folgte ihm unser letztes Schiff: das tapfere kleine Kanonenboot „Jaguar”.
Dann folgten unser Dock und unser Riesenkran, und bald darauf war die Werft ein Trümmerhaufen.
Unsere Geschütze hatten sich verschossen, einige waren durch das feindliche Artilleriefeuer vernichtet, die meisten sprengten wir selbst in die Luft, nachdem sie ihre Pflicht erfüllt hatten.
Am fünften November Neunzehnhundertvierzehn mußte auch ich ans Zerstören gehen, und zwar galt es diesmal meinem Doppeldecker. Durch mühsamste Arbeit hatte ich mit Hilfe des früheren österreichischen Fliegerleutnants Clobuczar und der Werft einen wundervollen, großen Wasserdoppeldecker gebaut. Dieser war nun fertig geworden, und ich wollte ihn jetzt einfliegen und mit ihm meine Erkundungen fortsetzen, da ich meinen Landflugplatz, der, nur vier- bis fünftausend Meter vom Feinde entfernt, von diesem dauernd unter Artilleriefeuer gehalten wurde, nicht mehr benutzen konnte.
Nun wurde doch nichts mehr aus meinem Doppeldecker.
All unsere Arbeit und Mühe war leider vergebens gewesen.
Dann am Nachmittage, da stand ich vor meinem Gouverneur, und er sagte zu mir:
„Wir erwarten stündlich den Hauptsturm der Japaner! Sehen Sie zu, daß es Ihnen gelingt, morgen früh die Festung auf Ihrem Flugzeuge zu verlassen. Ich fürchte allerdings, der Japaner wird Ihnen keine Zeit mehr dazu lassen.