Aber eines Tages kam Olof auf den Einfall, ihm zu sagen, daß er Haare hätte wie ein Mädchen. Das hatte Sven schon vorher gehört und sich nichts daraus gemacht.
Aber jetzt fügte der große Bruder hinzu:
„Das paßt doch für Dich nicht, wenn Du eine Braut hast.“
Und das machte auf Sven einen tiefen Eindruck.
Von diesem Tage an hörte er nicht auf, Mama wegen seines Haares zu quälen.
„Ich will mein Haar so haben wie die anderen Jungen,“ sagte er.
Es half nichts, daß Mama sich wehrte und Sven bat, sich doch nicht um das zu kümmern, was die großen Jungen sagten. Es half nicht einmal, daß sie Sven bat, Mama zu Liebe seine schönen Locken zu behalten, die Mama so gerne hatte. Sven blieb dabei, daß sie fort sollten.
„Ich will nicht wie ein Mädchen aussehen,“ sagte er.
Mama trauerte bei dem bloßen Gedanken, daß jemand die schönen Locken auch nur berühren sollte.
„Ich kann mir das Burschi nicht ohne seine Locken denken,“ sagte sie.