Zuletzt hörte er des Vaters Stimme auf der Treppe: „Bist du droben?“

Und dann Schritte, die sich näherten.

Die Tür ging auf und die Eltern traten ein. Beider Gesichter strahlten; der Mutter sah man es an, daß sie geweint hatte.

„Warum bist du denn hier?“ fragte sie. „Allein, wie gewöhnlich. Wir haben drunten überall nach dir gesucht.“

Sie umarmte ihn, während ihr die Tränen aus den Augen strömten.

„Laß mich dich ansehen“, sagte sie. „Ich kann es noch gar nicht fassen!“

Nach ihr kam die Reihe an den Vater.

„Du hast deinen Eltern eine große Freude gemacht, mein Junge. Gott segne dich!“

Und die Hand, mit der er die des Sohnes drückte, zitterte.

Ernst fühlte sich ganz unbeschreiblich glücklich. Fast kamen ihm Zweifel, ob er auch an dies Glück glauben dürfe. Aber vor allem brauchte er Ruhe, er mußte wenigstens ein paar Augenblicke ungestörte Ruhe haben. Die Freude der Eltern machte ihn seiner selbst so sicher.