[479] Der Aufenthalt Saint-Germains in Berlin ist durch die drei folgenden Aufzeichnungen beglaubigt. Für die Zeitbestimmung ist die Erwähnung des französischen Gesandten Pons (vgl. [S. 341]), der von 1772-1782 am Berliner Hofe war, von Bedeutung. Die Zeit bis Sommer 1777 kommt nicht in Frage; denn in der Korrespondenz König Friedrichs mit Alvensleben (vgl. [S. 306 ff.]) wäre sicher ein früherer Besuch des Abenteurers berührt. Dazu ist sein Aufenthaltsort für die Zeit von 1774 bis Sommer 1777 nachweisbar. Da andrerseits der Graf im Oktober 1778 in Hamburg weilte und von dort im Sommer 1779 nach Schleswig übersiedelte, so bleibt für den Berliner Besuch nur die zwischen Sommer 1777 und Herbst 1778 liegende Frist. Weder das Geheime Staatsarchiv noch das Stadtarchiv in Berlin enthalten Nachrichten über Saint-Germains Aufenthalt daselbst.
[480] Dieudonné Thiébault (1733-1807), französischer Gelehrter, 1765-1784 als Lehrer an der „Académie des Nobles“ in Berlin, einer Art Ritterakademie, angestellt. Der obige Bericht nach seinen „Souvenirs de vingt ans de séjour à Berlin“, Bd. 5, S. 96 ff. (Paris 1804).
[481] Anton Joseph de Pernety (1716-1801), Benediktinermönch, 1767-1783 Zweiter Bibliothekar an der Königlichen Bibliothek in Berlin. Er war Freimaurer und Alchimist.
[483] Die jüngste unvermählte Schwester König Friedrichs, Äbtissin von Quedlinburg.
[484] Vgl. unten [S. 342, Anm. 2].
[485] Vgl. [S. 100 ff.]
[486] Anspielung auf die berüchtigte Halsbandgeschichte.
[488] Louis Marie de Pons, Marquis de Saint-Maurice.