"Einerlei," beharrte er. Sollte er jetzt steif neben ihr in der
Pferdebahn sitzen, wo jede Fiber in ihm nach einer Wiederholung der
Heldenthat vom Feldweg drängte? Er wollte sich aussprechen, noch heute.

Er griff in die Tasche, um das Garderobegeld zu entrichten.

Was war das? Er suchte in allen Taschen, sein Portemonnaie war fort.

Mimi sah ihm erschrocken zu.

Er stürzte in den Saal zurück und kam blaß und verstört wieder. Das Portemonnaie war verschwunden. Es enthielt ein Zwanzigmarkstück und einiges Silbergeld, fünf bis sechs Mark, wie er schätzte.

Die Kellner liefen zusammen, der Wirt kam. Man zuckte mit den Achseln, bedauerte, aber was sollte man dabei machen? Es blieb nichts übrig, als sich vorläufig in den Verlust zu fügen.

Nun musste man schon mit der Pferdebahn vorlieb nehmen. Aber, es fiel
Hermann jetzt erst ein, er hatte ja auch dafür keinem Pfennig.

"Haben Sie Geld bei sich, Fräulein?" fragte er zögernd.

Sie errötete heftig.

"Zwanzig Pfennige", lachte sie verlegen.