Frau Elisabeth kehrte mit den Kindern auf einem längeren Umweg zurück. Es war zugleich der erste Ferientag, und Blanche war in ausgelassenster Stimmung.

»Lach doch mal!« rief sie und neckte Lux mit einem herzhaften Stoß, so daß er taumelte und fast in einen Graben gefallen wäre. Er wurde rot vor Schreck und auch ein wenig vor Ärger und lachte gezwungen.

Die Mutter verwies ihr so derbe Späße. Lux wäre noch nicht aufgelegt zum Scherzen.

»O doch,« sagte er. Und um Blanche eine Beschämung zu ersparen, bezwang er sich und war auch bald von ihrer Lustigkeit angesteckt. Da wandte Frau Elisabeth sich an Manuel.

»So ernst?« fragte sie. »Woran denkst du?«

»Wie schön das Reisen ist!« sagte er, »und wie schön es gewesen wäre, wenn ich hätte mitfahren können.«

»Gefällt es dir nicht mehr bei uns?«

»O doch!«

Sie sah ihn erröten und drang nicht weiter in ihn. Er hat Heimweh bekommen. Das wird sich wieder geben.

»Wir wollen recht vergnügt in den Ferien sein,« sagte sie, und was an ihr lag, tat sie dazu. Es kam, wie Blanche es vorausgesehen: sie machten zwei, drei Mal in der Woche kleinere oder größere Ausflüge in die Umgebung, wobei sie es nicht verschmähten, mit dem Rucksack auf dem Rücken zu marschieren, den Wanderstab in der Hand.