Bernhard zog hastig seine Hand zurück.

»Ich will ihn nicht drücken, ich will Nachsicht mit ihm haben wegen der Zinsen,« fuhr der Vater flehend fort und suchte die Hand des Sohnes.

»O, es ist umsonst, mit ihm zu reden,« rief Bernhard im tiefsten Schmerz, »er versteht meine Rede nicht!«

»Ich will Alles verstehen,« klagte Ehrenthal, »daß du mir wiedergiebst deine Hand.«

»Willst du deine Pläne gegen das Gut aufgeben?« frug Bernhard.

»Sprich nicht von dem Gut,« flehte der Alte.

»Umsonst!« murmelte Bernhard sich abwendend, und verbarg das Gesicht in seinen Händen.

Ehrenthal saß vernichtet dem Kranken gegenüber, auch er seufzte schwer auf. »Höre mich, mein Sohn,« bat er endlich mit leiser Stimme, »ich will sehen, daß ich ihm schaffe ein anderes Gut, welches er behaupten kann mit seinen Mitteln. Hast du gehört, mein Sohn Bernhard?«

»Geh,« rief Bernhard ohne Härte, aber mit der Energie eines tiefen Schmerzes, »geh, und laß mich jetzt allein.«