»Ich habe mich doch versöhnt mit dem Baron, und er hat mir zugestanden, daß ich keine Schuld habe an diesem Unglück. Ist dir das genug, mein Sohn?«
»Nein,« sagte der Kranke. »So lange du in deinem Comtoir den schlechten Menschen, diesen Itzig, duldest, wird kein Friede in mein Leben kommen.«
»Er soll fort,« rief Ehrenthal bereitwillig; »wenn mein Sohn Bernhard es verlangt, soll er fort zum nächsten Quartal.«
»Und du willst den Gedanken aufgeben, das Gut des Barons für dich zu erstehen?« frug Bernhard weiter, sich zu dem Vater wendend.
»Wenn es kommt zum Verkauf, will ich denken an das, was du mir gesagt hast,« erwiederte der Vater ausweichend. »Jetzt rede mir nicht mehr von dem Gut; wenn du wieder wirst sein mein gesunder Sohn, dann sprechen wir darüber.« So ergriff er die Hand, welche Bernhard ihm zu geben zögerte, hielt sie fest in der seinen und saß ihm schweigend gegenüber.
War er einmal in seinem Leben zufrieden, so war er es jetzt, wo er sich die Versöhnung mit seinem Sohn erhandelt hatte.
VII.
Welle um Welle schlug über das Haupt des Ertrinkenden.