Das tat sie auch, als Majull bald darauf kam, um seine Herrin zu den Besuchen bei den Indianern abzuholen. Wie alle Tage ritten die beiden zuerst zum Hause der kranken Mutter der kleinen Elinontis.

„Majull,“ sagte Ina, „ich muß dir etwas erzählen.“

„So erzähle,“ erwiderte Majull.

Ina erzählte und als sie zum Schluß fragte, ob Majull denke, daß Elinontis aus Haß oder aus Furcht so gehandelt habe, lachte Majull laut auf.

„Die Kleine haßt dich gar nicht mehr und hat auch keine Furcht vor dir,“ sagte Majull.

„Aber sie ist doch nie da, wenn wir zu ihrer Mutter kommen,“ entgegnete Ina.

„Das kann sie nicht,“ erwiderte Majull, „sie muß jeden Morgen zur Agentur gehen und Lebensmittel holen. Kranke und Arme erhalten gratis Mehl, Kaffee, Fleisch und Zucker von der Regierung. Sie läuft nicht deinetwegen fort.“

„Aber heute morgen lief sie fort.“

„Du hast sie wahrscheinlich erschreckt.“