»Rück' den Topf vom Feuer,« rief Valentine.
»Ach so, der Junge rührt Pflaumenmus,« meinte Herr Marschall, wobei sich sein breites, gutmütiges Gesicht zu einem Lächeln verzog.
Da klangen von neuem Tritte und Stimmen auf dem Gang, und gleich darauf drängten sich mehrere Herren herein.
»Wie wär's, wenn wir es uns heute abend in der Küche bequem machten,« schlug einer vor, worauf die andern lachend beistimmten.
Advokat Marschall lachte am meisten.
»Meine Frau wird außer sich sein, wenn sie diese Bescherung sieht,« versicherte er. »Aber, erlauben Sie: Herr Leutnant Allmer, – Herr Doktor Minkwitz, Herr Advokat Tzschirner, Herr Hofbaumeister Semper, Herr Musikdirektor Röckel.«
»Nein, was soll denn aber das bedeuten?« rief hinter ihnen Frau Marschall, die Hände zusammenschlagend.
Ihre weiteren Klagen wurden von der lauten Heiterkeit der Herren übertönt.
»Kommen Sie, Herr Hofbaumeister,« wandte sich Frau Marschall an den ihr zunächst stehenden Herrn, »wir wollen vorangehen.«
»Ihr Diener, Madam,« versetzte dieser, der Hausfrau artig den Arm reichend. Und so zog die ganze Gesellschaft unter ausgelassener Fröhlichkeit wieder zur Küche hinaus. Leutnant Allmer und Valentine bildeten den Schluß.