»Dann sagt ihr, daß ich nicht käme.«
»Ihr tätet etwas Gutes, so Ihr sie besuchtet.«
»Wer so gehandelt, wie sie, hat das Anrecht auf die Freundlichkeit des von ihm Bedrohten verwirkt.«
»Sie hat gefleht, ich solle nicht eher von Euch gehen, bis Ihr mir die Zusage gegeben.«
»Dann tut es mir um Euretwillen leid, daß Ihr Euch vergeblich bemühtet.«
»Aber wenn sie Euch um Verzeihung bitten möchte?«
»Verzeihen? Warum, frage ich, tat sie mir dies Schlimme?«
»Das fragt sie selbst.«
Da überdachte Sonnhild ihr eigenes Weh, und Mitleid kam sie an.
»Sagt, Frau, durchlebt Eure Tochter Stunden, in denen sie ohne Verstand ist?«