Nicht die geringste Nachricht, daß seine Frau und die Kinder je in London gewesen wären.
Dagegen wissen wir, daß Shakespeares Beziehungen zu Stratford nie abbrachen, daß er früh begann, dort Grundstücke zu erwerben.
In den Sonetten sehen wir ihn manchmal — schwermütig die Trennung vom Freund beklagend — über Land reiten.
1592 erscheint Heinrich VI., erster Teil auf der Bühne, 1593, 94 erscheinen seine beiden Gedichtbände, von ihm selbst herausgegeben, von 1597 an ununterbrochen hintereinander im Anschluß an Aufführungen die Quartbändchen, die seine Dramen drucken.
1598 nennt ihn Meres als großen Dichter und zählt 12 seiner Stücke auf.
1599 erlangt der alte Shakespeare das Recht, ein Wappen zu führen; damit gehören er und seine Nachkommen zur gentry, einer Art niedern Adels oder erhöhten Bürgertums; in den Dokumenten erscheint der Dichter-Schauspieler jetzt als William Shakespeare, „Gentleman aus Stratford“.
Er erwirbt ganz ansehnliche Grundstücke in Stratford; auch ein Haus in London.
1607 heiratet seine Tochter Susanna, 24 Jahre alt, den Arzt John Hall, 1608 kommt sein Enkelkind Elisabeth zur Welt († 1670, und damit war Shakespeares Nachkommenschaft zu Ende).
Von 1612 an etwa — der Tradition zufolge — wird Shakespeare wieder seinen Wohnsitz in Stratford gehabt haben.
Januar 1616 erster Entwurf des Testaments, das dann wieder weggelegt wird. Februar heiratet, 31 Jahre alt, die Tochter Judith einen Stratforder Weinhändler.