Die Last auffresse? Geht dein Leib so aus?

Dann wag’s, auf Kosten dieses Knechts zu leben,

Und laß ihn darben, daß dein Schatz sich mehre;

Für Himmelsgut sollst Erdentand du geben,

Sei außen fürder arm, dein Innres nähre!

Den Menschenfresser Tod, o Mensch, verzehr!

Ist Tod erst tot, dann gibt’s kein Sterben mehr.“

Dieses 146. Sonett steht, in der letzten Abteilung der Sonette, mitten in der Auseinandersetzung des Dichters mit dem Weibe, mit seinem Weibe, der Art Weib, die ihm so arg zu schaffen machte.

Von seiner Frau rede ich hier nicht, von der Geliebten in London, die die Frau eines andern gewesen war, der noch lebte.

Fair is foul, and foul is fair: schön ist wüst, und wüst ist schön — so haben wir es von den Hexen im Macbeth gehört.