Geliebtes Weib,
Der König ist heut’ Nacht bei uns.
So tritt er in die Tür, und damit ist für sie in beschwörender Zärtlichkeit alles gesagt. Sie wendet sich sofort, in fest zusammengenommener, schneidender Kürze zum Praktischen:
Und geht?
Eine unwahrhaft zögernde, schwankende und doch vielsagende Antwort kommt von ihm:
Schon morgen, hat er vor.
Da, so sehr die Minute drängt, läßt sie sich Zeit zum Ausbruch, aber rasch, heiser, zwischen Flüstern und Schreien:
O nimmer soll
Die Sonne dieses Morgen sehn!