„Wenn Sie in einer Stunde wiederkommen, wird alles fertig sein.“

Wassertrum wand sich in Krämpfen: „Das gibt’s nicht. Das will ich nicht. Drei Tag. Vier Tag. Die nächste Woche ist Zeit genug. Das ganze Leben möcht’ ich mir Vorwürfe machen, daß ich Ihnen gedrängt hab’.“

Was wollte er nur, daß er so außer sich geriet? — Ich machte einen Schritt ins Nebenzimmer und sperrte die Uhr in die Kassette. Angelinas Photographie lag obenauf. Schnell schlug ich den Deckel wieder zu — für den Fall, daß Wassertrum mir nachblicken sollte.

Als ich zurückkam, fiel mir auf, daß er sich verfärbt hatte.

Ich musterte ihn scharf, ließ aber meinen Verdacht sofort fallen: Unmöglich! Er konnte nichts gesehen haben.

„Also, dann vielleicht nächste Woche,“ sagte ich, um seinem Besuch ein Ende zu machen.

Er schien mit einem Male keine Eile mehr zu haben, nahm einen Sessel und setzte sich.

Im Gegensatz zu früher hielt er seine Fischaugen jetzt beim Reden weit offen und fixierte beharrlich meinen obersten Westenknopf. — —

Pause.

„Die Duksel hat Ihnen natürlich gesagt, Sie sollen sich nix wissen machen, wenn’s herauskommt. Waas?“ sprudelte er plötzlich ohne jede Einleitung auf mich los und schlug mit der Faust auf den Tisch.