Was sollte ich nur sagen?! — — „Soeben habe ich mit der Tochter meines Freundes hier eine Spazierfahrt verabredet — —“
Mirjam hatte sich bereits hastig von Angelina verabschiedet, noch ehe ich aussprechen konnte.
Ich begleitete sie bis vor die Tür, obschon sie mich freundlich abwehren wollte.
„Hören Sie mich an, Mirjam, ich kann es Ihnen hier auf der Treppe nicht so sagen, wie ich an Ihnen hänge — — und daß ich tausendmal lieber mit Ihnen — —“
„Sie dürfen die Dame nicht warten lassen, Herr Pernath,“ drängte sie, „adieu und viel Vergnügen!“
Sie sagte es voll Herzlichkeit und unverstellt und echt, aber ich sah, daß der Glanz in ihren Augen erloschen war.
Sie eilte die Treppe hinunter und das Leid schnürte mir die Kehle zusammen.
Mir war, als hätte ich eine Welt verloren.
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