Wir fuhren aus der Allee heraus an Bosketts entlang mit strohumwickelten Zierstauden, die aussahen in ihren Hüllen wie Rümpfe von Ungeheuern mit abgehauenen Gliedern und Häuptern.
Leute saßen auf Bänken in der Sonne und blickten hinter uns drein und steckten die Köpfe zusammen.
Wir schwiegen eine Weile und hingen unseren Gedanken nach. Wie war Angelina doch so vollständig anders, als sie bisher in meiner Einbildung gelebt hatte! — Als sei sie erst heute für mich in die Gegenwart gerückt!
War das wirklich dieselbe Frau, die ich damals in der Domkirche getröstet hatte?
Ich konnte den Blick nicht wenden von ihrem halboffenen Mund.
Sie sprach noch immer kein Wort. Schien im Geiste ein Bild zu sehen.
Der Wagen bog über eine feuchte Wiese.
Es roch nach erwachender Erde.
„Wissen Sie, — — Frau — —?“
„Nennen Sie mich doch Angelina“, unterbrach sie mich leise.