„Warten Sie, Herr Charousek, ich werde Sie ein Stückchen hinunterbegleiten“, sagte ich mechanisch die Worte nach, die ich von seinen Lippen las, und ging mit ihm hinaus.
Auf dem finsteren Treppenabsatz im ersten Stock blieben wir stehen, und ich wollte mich von Charousek verabschieden.
„Ich kann mir denken, was Sie mit der Komödie bezweckt haben. — — Sie — Sie wollen, daß sich Wassertrum mit dem Fläschchen vergiftet!“ Ich sagte es ihm ins Gesicht.
„Freilich“, gab Charousek aufgeräumt zu.
„Und dazu, glauben Sie, werde ich meine Hand bieten?“
„Durchaus nicht nötig.“
„Aber ich sollte Wassertrum doch die Flasche bringen, sagten Sie vorhin!“
Charousek schüttelte den Kopf:
„Wenn Sie jetzt zurückgehen, werden Sie sehen, daß er sie bereits eingesteckt hat.“
„Wie können Sie das nur annehmen?“, fragte ich erstaunt. „Ein Mensch wie Wassertrum wird sich niemals umbringen, — ist viel zu feig dazu — handelt nie nach plötzlichen Impulsen.“