— — — — — — — — — — — — — —
So stand ich, bis mir die Knie zitterten. Eintöniger, schwarzgrauer Nachtnebel vor meinen Augen.
Die kalten Eisenstäbe schwitzten.
Es mußte bald Mitternacht sein.
Hinter mir hörte ich schnarchen. Nur einer schien nicht schlafen zu können: er warf sich hin und her auf dem Stroh und stöhnte manchmal halblaut auf.
Wollte denn der Morgen nicht endlich kommen?! Da! Es schlug wieder.
Ich zählte mit bebenden Lippen:
Eins, zwei, drei! — Gott sei Dank, nur noch wenige Stunden, dann mußte die Dämmerung kommen. Es schlug weiter:
Vier? fünf? — Der Schweiß trat mir auf die Stirn. — Sechs!! — Sieben — — — es war elf Uhr.
Erst eine Stunde war vergangen, seit ich das letzte Mal hatte schlagen hören.