Ich konnte den Moment, wo er aufwachen würde, kaum erwarten.
Ob er wohl wüßte, was geschehen war?
Endlich schlug er die Augen auf, begegnete meinem Blick und sah zur Seite.
Sofort trat ich zu ihm und ergriff seine Hand: „Verzeihen Sie mir, Herr Laponder, daß ich bisher so unfreundlich zu Ihnen gewesen bin. Es war das Ungewohnte, das —“
„Seien Sie überzeugt, mein Herr, ich begreife vollkommen,“ unterbrach er mich lebhaft, „daß es ein scheußliches Gefühl sein muß, mit einem Lustmörder beisammen zu sein.“
„Reden Sie nicht mehr davon,“ bat ich. „Es ist mir heute nacht so mancherlei durch den Kopf gegangen und ich werde den Gedanken nicht los, Sie könnten vielleicht — — — — —“ ich suchte nach Worten.
„Sie halten mich für krank,“ half er mir heraus.
Ich bejahte: „Ich glaube es aus gewissen Anzeichen schließen zu dürfen. Ich — ich — darf ich Ihnen eine direkte Frage stellen, Herr Laponder?“
„Ich bitte darum.“
„Es klingt etwas merkwürdig, — aber — würden Sie mir sagen, was Sie heute geträumt haben?“