„Sie müssen, ich weiß das jetzt, gewisse, seltsame Dinge erlebt haben, die mich nah angehen, — näher als Sie ahnen können; — — ich bitte Sie, sagen Sie mir alles!“, flehte er.
Ich konnte es nicht fassen, daß ihn mein Leben mehr interessierte als seine eigenen, doch wahrhaftig genügend dringenden Angelegenheiten; um ihn aber zu beruhigen, erzählte ich ihm alles, was mir an Unbegreiflichem geschehen war.
Bei jedem größeren Abschnitt nickte er zufrieden, wie jemand, der eine Sache bis zum Grund durchschaut.
Als ich zu der Stelle kam, wo die Erscheinung ohne Kopf vor mir gestanden und mir die schwarzroten Körner hingehalten hatte, konnte er es kaum erwarten, den Schluß zu erfahren.
„Also, aus der Hand geschlagen haben Sie sie ihm“, murmelte er sinnend. „Ich hätte nie gedacht, daß es einen dritten ‚Weg‘ geben könnte.“
„Es war das kein dritter Weg,“ sagte ich, „es war dasselbe, wie wenn ich die Körner abgelehnt hätte.“
Er lächelte.
„Glauben Sie nicht, Herr Laponder?“
„Wenn Sie sie abgelehnt hätten, wären Sie wohl auch den ‚Weg des Lebens‘ gegangen, aber die Körner, die magische Kräfte bedeuten, wären nicht zurückgeblieben. — So sind sie auf den Boden gerollt, wie Sie sagen. Das heißt: sie sind hier geblieben und werden von Ihren Vorfahren so lange behütet, bis die Zeit des Keimens da ist. Dann werden die Kräfte, die in Ihnen jetzt noch schlummern, lebendig werden.“
Ich verstand nicht: „Von meinen Vorfahren werden die Körner behütet?“