Zwakh ruft nach der Kellnerin.
Der allgemeine Lärm verschlingt seine Worte.
Die Szenen vor mir werden phantastisch wie ein Opiumrausch.
Der Rittmeister hält die halbnackte Rosina im Arm und dreht sich langsam mit ihr im Takt.
Die Menge hat respektvoll Platz gemacht.
Dann murmelt es von den Bänken: „Der Loisitschek, der Loisitschek“, die Hälse werden lang und zu dem tanzenden Paar gesellt sich ein zweites noch seltsameres. Ein weibisch aussehender Bursche in rosa Trikots, mit langem blondem Haar bis zu den Schultern, Lippen und Wangen geschminkt wie eine Dirne und die Augen niedergeschlagen in koketter Verwirrung, — hängt schmachtend an der Brust des Fürsten Athenstädt.
Ein süßlicher Walzer quillt aus der Harfe.
Wilder Ekel vor dem Leben schnürt mir die Kehle zusammen.
Mein Blick sucht voll Angst die Türe: der Kommissär steht dort abgewendet, um nichts zu sehen, und flüstert hastig mit dem Kriminalschutzmann, der etwas einsteckt. Es klirrt wie Handschellen.
Die beiden spähen herüber auf den blatternarbigen Loisa, der einen Augenblick sich zu verstecken sucht und dann gelähmt — das Gesicht kalkweiß und verzerrt vor Entsetzen — stehen bleibt.