Eine Unzahl dicker jüdischer Reitlehrer (ich hatte bis dahin gar nicht geahnt, daß mosaischerseits in Prag so viel geritten wurde) hatte das sogenannte Hotel „Gänsebristel“ belagert, betrieb eine Art Kulissenhandel, und bis heraus auf die „Langgasse“ konnte man ihr emsiges:

„Mit Nulle gebb’ch,“

„Mit dreiviertel kaaf’ch“

hören.

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„Nu, was sagen Sie jetzt?“ fragte mich eines Morgens Taubinger, als ich ihn in unserem neugemieteten Bureau aufsuchte, und deutete triumphierend auf die frischlackierte Ladentafel, auf der sein Name, mit dem meinigen zur Firma legiert, prangte, und darunter:

„Erster christlicher Champignon-Export.“

Ich sagte nichts, denn ich war sprachlos.

Noch sprachloser wurde ich, als mir Taubinger eröffnete, wir seien nunmehr glückliche Besitzer sämtlichen Pferdedüngers der Stadt auf Jahre hinaus. Allerdings für einen Preis, der sich ungefähr auf eine Krone pro Karat belief.

Am sprachlosesten wurde ich jedoch, als ein Soldat hereinkam und mir einen Brief gab, dem ich ungefähr folgendes entnahm: