Was soll das alles, — dieses mürrische Arbeiten im trüben Nebel!

Jorre spielt mit einem Bleistift. — Die Dinge stehen in wohlgeordneten Abständen auf dem Schreibtische. — Er klopft zerstreut auf den Briefbeschwerer, der vor ihm liegt. Ein Basaltstück mit zwei gelbgrünen Olivinkristallen; — wie zwei Augen sehen ihn die Steine an. — Warum quält ihn das so? — Er schiebt den Block beiseite. —

Immer wieder muß er hinschauen. — — — Wer hat ihn nur so angeblickt, so gelbgrün? Und noch vor ganz kurzer Zeit? — — — —

Bregen — — — — — — Bregen — — —

Was für ein Wort ist das nur? — Bregen? — —

Er hält die Hand an die Stirn und sinnt. —

Ein Traumgesicht dämmert in seiner Seele. —

Heute nacht hatte er von dem Worte geträumt; — jawohl, — gerade vor wenigen Stunden:

Er war in den Herbst hineingeschritten, in eine fröstelnde Landschaft. — Weidenbäume mit hängenden Zweigen. Das Laub tot auf allen Sträuchern. — Dicht bedecken die abgefallenen Blätter die Erde, mit Wasserstaub bestanden, als ob sie die sonnigen Tage beweinten, wo sie noch in der Höhe — im Winde — gejauchzt und gezittert, — die silbergrünen Weidenkinder. —

Es ist ein eigenes, trostloses Rauschen, wenn der Fuß durch die dürren Blätter streift.