Und wieder hörte ich wie von weitem die Musik:

„Ja, ja die Kla—re

Ist mir die wah—re“,

und ich wußte bei geschlossenen Augen, wie alle im Takt dazu mit den Köpfen nickten. — — — —

Es ist wie eine Vergiftungserscheinung, träumte ich und wachte in einem Kälteschauer auf:

Der Bucklige in dem grünen, fleckigen Wams hatte eine Dirne auf dem Schoße und zupfte ihr mit eckig zuckenden Händen, wie im Veitstanz und als wolle er den Rhythmus einer unhörbaren Musik angeben, die Kleider ab.

Dann stand Doktor Zitterbein mühsam auf und knöpfte ihr die Achselbänder los.

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„Zwischen Sekunde und Sekunde liegt immer eine Grenze, die ist nicht in der Zeit, die ist nur gedacht. Das sind so Maschen, wie bei einem Netz“ — hörte ich den Buckligen reden, — „und diese Grenzen zusammengezählt sind noch immer keine Zeit, aber wir denken sie doch, — einmal, noch einmal, noch eine, eine vierte — —

Und wenn wir nur in diesen Grenzen leben und die Minuten und Sekunden vergessen und nicht mehr wissen, — dann sind wir gestorben, dann leben wir den Tod.