Er wußte nichts mehr und konnte nicht mehr denken. Nur immer wieder und wieder, wie eine Welle aus den Wassern springt und zurückfällt, tauchte der Satz auf in seinem Hirn: „Der Buddha ist meine Zuflucht. Der Buddha ist meine Zuflucht.“
Da öffnete sich die Tür, und sein Gefährte, der Geiger, ein mildtätiger, mitleidsvoller Mensch, trat herein.
Der Alte hörte ihn nicht und starrte auf das Geld.
„Wir sammeln heute für die Kinder der Armen“, sagte endlich leise der Geiger.
Der Alte hörte ihn nicht.
„Wir sammeln heute für die Kinder derer, die vom Wege stehen.
Wir alle, arm und reich. — Daß sie nicht frieren und nicht verderben, nicht hungern. Daß sie gepflegt werden, wenn sie krank sind. — — —
Willst du nichts geben. Alter? — — — Und bist doch so reich!“
Der Alte begriff den Sinn der Worte kaum; das dumpfe Gefühl, er dürfe nichts wegnehmen, nichts hergeben von dem Gelde dort auf dem Tisch, hielt sein Herz fest wie ein Bann.
Er konnte nicht sprechen, ihm war, als hätte er diese Welt vergessen.