Ein Traumgesicht zog an ihm vorüber. — Er sah die glühende Sonne Indiens über regungslosen Palmen und schimmernden Pagoden und in der Ferne die weißen Berge blinken.

Die unbewegliche Gestalt Gautama Buddhas kam wie von weitem heran, und wie ein Echo hörte er im Herzen die kristallene Stimme des Vollendeten erklingen, wie sie einst im Walde bei Sumsŭmaragĭram die seltsamen Worte gesprochen:

So seh’ ich dich denn hier, Böser! — Laß die Hoffnung fahren: ‚Er sieht mich nicht!‘

Wohl kenn’ ich dich, Böser, laß die Hoffnung fahren: ‚Er kennt mich nicht!‘ — Mārō bist du, der Böse.

Nicht den Vollendeten plage, nicht des Vollendeten Jünger. — —

Weiche von hinnen aus dem Herzen, Mārō, weiche von hinnen aus dem Herzen, Mārō.

Da fühlte der Alte, als lasse eine Hand von ihm. Er gedachte seines eigenen Kindes, — das gestorben, weil er in seiner Armut nicht hatte, es zu pflegen. — Dann nahm er all das Geld, das auf dem Tische lag, und gab es dem Geiger. — — — — — —

„Der Buddha ist meine Zuflucht.

Der Buddha ist meine Zuflucht.“

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