„Ob es Dr. Kreuzer wohl gelingen wird, Fatme auszufragen?! — Schlimmstenfalls müßten wir sie abends zu einer Flasche Wein einladen. Er steht immer noch draußen und spricht mit ihr.“
Einen Augenblick hörte die Musik auf zu spielen, jemand schlug auf ein Gong, und hinter einem Vorhang rief eine gellende Frauenstimme:
„Vayu und Dhanándschaya, magnetische Zwillinge, 8 Jahre alt, — das größte Weltwunder. — Ssie ssingen!“
Die Menge drängte sich an das Podium, das im Hintergrunde des Zeltes stand.
Dr. Kreuzer war wieder hereingekommen und faßte Sinclairs Arm. „Ich habe die Adresse schon,“ flüsterte er, „der Perser lebt in Paris unter fremdem Namen, — hier ist sie.“
Und er zeigte den beiden Freunden verstohlen einen kleinen Papierstreifen. „Wir müssen mit dem nächsten Zug nach Paris!“
„Vayu und Dhanándschaya — — ssie ssingen“ — kreischte die Stimme wieder.
Der Vorhang schob sich zur Seite und, als Page gekleidet, ein Bündel im Arm, trat auf das Podium mit wankenden Schritten ein Geschöpf von grauenhaftem Aussehen.
Die lebendig gewordene Leiche eines Ertrunkenen in bunten Samtlappen und goldenen Tressen.
Eine Welle des Abscheus ging durch die Menge.