Schau ich nur von ohngefähr hinein;

Doch fang ich an, ihn umzugraben,

Mein’ ich ein Königreich zu haben.«

Von der Türe zum stillen Reiche derer, die müde geworden von der Arbeit des Lebens, Feierabend machen durften, vom Haupteingange des Johannishospitals grüßt das Wort der Jünger von Emmaus:

»Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden.«

und von der Tür des Siechenhauses, vom Bartholomäushospital tröstet den matten Erdenpilger, der hier seine letzte Zuflucht und Pflege sucht, der Spruch:

»Ich will euch tragen bis ins Alter, bis daß ihr grau werdet.«

Das Gedächtnis des Weltkrieges aus einer Zeit, da die deutsche Kraft innen und außen, die deutschen Waffen noch unüberwindlich schienen, bewahrt der Neubau der alten Kreuzmühle.

Nicht lange vor dem Kriege ging der alte malerische, von wildem Wein dicht umsponnene Bau mit dem mächtigen Mansardendach in Flammen auf und wurde 1914 bis 1915 in verwandter Form dem neuen Wohnzwecke angepaßt, nach meinen Plänen wieder aufgebaut. Eine Schrifttafel über der Haustür und ein wuchtiges Schwert mit Lorbeer und den Jahreszahlen 1914–1915 als Sinnbild neben der Haustür geben der Stimmung der Zeit Ausdruck und sind damit ein Hauszeichen und Zeitdenkmal von besonderem Werte und Eigenart geworden, das sicher unseren Enkeln und Urenkeln viel zu sagen hat und besonders ehrwürdig sein wird. Der Hausspruch, in schönen deutschen Buchstaben in Marmor gehauen, lautet:

»Das alte Haus in Flammen stand