Frau Bordin liebte sie, wenn sie nicht traurig waren.

„Die Schriftsteller,“ sagte Herr von Faverges, „stellen uns das Leben in schmeichlerischen Farben dar!“

„Das Darstellen ist notwendig!“ wandte Bouvard ein.

„Dann also braucht man nur dem Beispiel zu folgen!“

„Es handelt sich nicht um ein Beispiel!“

„Jedenfalls werden Sie zugeben, daß sie in die Hände eines jungen Mädchens geraten können. Ich habe eine Tochter.“

„Eine reizende Tochter!“ sagte der Notar, wobei er das Gesicht machte, das er aufsetzte, wenn er Verlobten ihren Heiratskontrakt vorlas.

„Nun wohl! ihretwegen, oder vielmehr wegen der Personen ihrer Umgebung, verbiete ich die Bücher in meinem Hause, denn das Volk, verehrter Herr...!“

„Was hat das Volk verbrochen?“ fragte Vaucorbeil, der plötzlich auf der Schwelle erschien.

Pécuchet, der ihn an seiner Stimme erkannt hatte, trat zu den Anwesenden.