Dieser Abgeordnetentaumel hatte noch andere ergriffen. Der Hauptmann träumte unter seiner Polizistenmütze davon, während er seine kurze Pfeife rauchte, und der Lehrer desgleichen in der Schule, und der Pfarrer ebenso zwischen zwei Gebeten, so daß er sich zuweilen mit zum Himmel gerichteten Augen überraschte, im Begriff zu sagen:

„Mache, o mein Gott, daß ich Abgeordneter werde!“

Der Doktor, dem man Mut gemacht hatte, begab sich zu Heurtaux und legte ihm dar, was für Aussichten er habe.

Der Hauptmann sagte ihm seine Meinung, ohne Umstände zu machen. Vaucorbeil sei ohne Zweifel bekannt, doch bei seinen Kollegen und besonders bei den Apothekern wenig beliebt. Alle würden ihn verlästern; das Volk wolle keinen feinen Herrn; seine besten Patienten würden ihn verlassen; und nachdem der Arzt diese Gründe erwogen, bedauerte er seine Schwäche.

Sobald er fort war, ging Heurtaux zu Placquevent. Unter alten Militärs erweist man sich gegenseitig Dienste. Aber der Feldhüter, der Foureau ganz ergeben war, schlug ihm rund seinen Beistand ab.

Der Pfarrer bewies Herrn von Faverges, daß die Stunde noch nicht gekommen sei. Man mußte der Republik die Zeit geben, sich abzunutzen.

Bouvard und Pécuchet stellten Gorju vor, daß er niemals stark genug sein würde, um die Koalition der Bauern und Bürger zu besiegen, erfüllten ihn mit Unsicherheit, nahmen ihm jedes Vertrauen.

Petit hatte aus Stolz seinen Wunsch durchblicken lassen. Beljambe gab ihm zu verstehen, daß er seiner Absetzung sicher sein könne, wenn er, Beljambe, durchfiele.

Schließlich befahl der Herr Erzbischof dem Pfarrer, sich ruhig zu verhalten.

Es blieb also nur noch Foureau.