Foureau zufolge schickte sich Joinville an, mit Hilfe seiner Matrosen die Sozialisten zur Vernunft zu bringen. Heurtaux versicherte, daß Louis Bonaparte in Kürze Konsul sein würde.

Die Fabriken standen still. Zahlreiche Banden von Armen irrten im Lande umher.

An einem Sonntag (es war in den ersten Tagen des Juni), ritt plötzlich ein Gendarm in der Richtung nach Falaise davon. Die Arbeiter von Acqueville, Liffard, Pierre-Pont und Saint-Rémy zogen auf Chavignolles.

Die Fensterläden wurden geschlossen, der Magistrat versammelte sich, und man beschloß, um Unglücksfällen vorzubeugen, keinen Widerstand zu leisten. Die Gendarmerie wurde sogar konsigniert mit der ausdrücklichen Weisung, sich nicht zu zeigen.

Bald hörte man wie ein Gewittergrollen, dann ließ der Gesang der Girondisten die Scheiben erzittern; — und Männer, die einander untergehakt hielten, quollen über die Straße nach Caen, bestaubt, in Schweiß und zerlumpt. Sie füllten den Platz. Ein großer Lärm entstand.

Gorju und zwei Genossen betraten den Saal. Der eine war mager, hatte ein verschlagenes Gesicht und trug ein Trikotwams, dessen Schnüre herabhingen. Der andere, schwarz von Kohlenstaub, — jedenfalls ein Maschinenwärter — trug die Haare kurz geschnitten; seine Augenbrauen waren buschig, und er hatte Stoffschuhe an den Füßen. Gorju hatte seine Jacke wie ein Husar über die Schulter gehängt.

Alle drei blieben stehen, und die Ratsherren, die um einen mit blauer Decke bedeckten Tisch saßen, schauten sie bleich vor Angst an.

„Bürger!“ sagte Gorju, „wir brauchen Arbeit!“

Der Bürgermeister zitterte; die Stimme versagte ihm.

Marescot antwortete statt seiner, daß der Rat sogleich darüber Erwägungen anstellen würde; — und nachdem die Genossen hinausgegangen waren, besprach man mehrere Vorschläge.