„Versuchen Sie doch, sie einzuführen!“
Da es dunkel wurde, herrschte Petit in rohem Tone seine Frau an, einen Leuchter in sein Arbeitszimmer heraufzutragen.
Stecknadeln hielten an den Gipswänden die lithographischen Bildnisse der Redner der Linken fest. Ein Bücherregal voller Bücher überragte ein Pult aus Tannenholz. An Sitzgelegenheiten waren ein Stuhl, ein Schemel und eine alte Seifenkiste vorhanden; er stellte sich, als lache er darüber; doch das Elend höhlte seine Wangen, und seine schmalen Schläfen zeigten einen bockbeinigen Starrsinn, einen unbezähmbaren Stolz. Niemals würde er sich beugen.
„Das ist übrigens, was mich aufrecht erhält!“
Es war ein Haufen Zeitungen auf einem Brett, und fieberhaft betete er sein politisches Glaubensbekenntnis herunter: Entwaffnung der Truppen, Abschaffung der Behörden, Gleichheit der Löhne, ein mittlerer Wohlstand, durch den man unter der Form der Republik das goldene Zeitalter bekäme, mit einem Diktator an der Spitze, einem tüchtigen Kerl, der einen geraden Weges zum Ziele führen würde!
Dann langte er nach einer Flasche Anisette und drei Gläsern, um auf den Heros, auf das unsterbliche Opfer, auf den großen Maximilien ein Hoch auszubringen!
Auf der Schwelle erschien das schwarze Gewand des Pfarrers.
Nachdem er die Gesellschaft lebhaft begrüßt hatte, wandte er sich an den Lehrer und sagte mit beinahe leiser Stimme:
„Wie steht es um unsere Sankt-Joseph-Angelegenheit?“