Bouvard war von dem Gegensatz überrascht, in welchem die Umgebung zu dem stand, was man sagte, — denn man glaubt immer, daß die Worte der Umwelt entsprechen müssen, und daß die hohen Räume für große Gedanken geschaffen seien. Nichtsdestoweniger war er beim Nachtisch rot und sah die Kompottschüsseln in einem Nebel.
Man hatte Bordeaux, Burgunder und Malaga getrunken... Herr von Faverges, der seine Leute kannte, ließ Champagner entkorken. Die Gäste tranken anstoßend auf den Erfolg der Wahl, und es war drei Uhr vorbei, als sie ins Rauchzimmer hinübergingen, um den Kaffee zu nehmen.
Zwischen Nummern des „Univers“ lag eine Karikatur des „Charivari“ auf einem Pfeilertischchen; sie stellte einen Bürger dar, unter dessen Rockschößen ein Schwanz hervorsah, der in ein Auge auslief. Marescot gab die nötige Erklärung. Man lachte tüchtig.
Sie stürzten Liköre hinunter, und die Asche der Zigarren fiel in die Polster der Möbel. Der Abbé, der Girbal überzeugen wollte, griff Voltaire an. Coulon schlummerte ein. Herr von Faverges erklärte seine Ergebenheit für Chambord. „Die Bienen zeugen für die Monarchie.“
„Aber die Ameisenhaufen für die Republik!“ Übrigens legte der Arzt keinen Wert mehr auf sie.
„Sie haben recht!“ sagte der Unterpräfekt. „Die Form der Regierung ist ziemlich gleichgültig!“
„Die Freiheit vorausgesetzt!“ wandte Pécuchet ein.
„Ein anständiger Mensch bedarf ihrer nicht,“ erwiderte Foureau. „Ich halte keine Reden! Ich bin kein Journalist! Und ich behaupte, daß Frankreich von einem eisernen Arme regiert sein will!“
Alle verlangten nach einem Retter.
Beim Fortgehen hörten Bouvard und Pécuchet Herrn von Faverges zum Abbé Jeufroy sagen: