Indessen verwendeten in ganz Europa, in Amerika, in Australien und in Indien Millionen von Sterblichen ihre Zeit darauf, Tische zum Drehen zu bringen, — und man entdeckte, wie man Zeisige zu Propheten machen könne, Konzerte ohne Instrumente geben, mit Hilfe von Schnecken korrespondieren. Die Presse bestärkte das Publikum in seiner Leichtgläubigkeit, indem sie ihm die Flausen in ernsthafter Form vorsetzte.

Die Klopfgeister waren im Schlosse von Faverges gelandet, von dort aus hatten sie sich im Dorfe verbreitet, — und besonders der Notar befragte sie.

Da er sich über Bouvards Skeptizismus ärgerte, lud er die beiden Freunde auf einen Abend zum Tischrücken ein.

War es eine Falle? Frau Bordin würde dort sein. Pécuchet ging allein hin.

Es waren dort als Teilnehmer der Bürgermeister, der Steuereinnehmer, der Hauptmann, andere Bürger mit ihren Frauen, Frau Vaucorbeil, Frau Bordin in der Tat; außerdem eine frühere Hilfslehrerin der Frau Marescot, ein Fräulein Laverrière, eine etwas zweideutige Person, deren graues Haar in Spiralen nach der Mode von 1830 auf die Schultern herabfiel. In einem Sessel lehnte ein Vetter aus Paris, der einen blauen Frack trug und von impertinentem Äußeren war.

Die beiden Bronzelampen, die Etagere mit den Kuriositäten, auf dem Klavier liegende Romanzen mit Titelvignetten und winzige Aquarelle in riesenhaften Rahmen bildeten stets das Erstaunen von Chavignolles. Doch an diesem Abend richteten sich alle Blicke auf den Mahagonitisch. Man wollte ihn sogleich versuchen, und er hatte die Wichtigkeit von Dingen, die ein Geheimnis umschließen.

Zwölf der Eingeladenen nahmen rings um ihn Platz, die Hände ausgestreckt, wobei die kleinen Finger aneinander lagen. Man hörte nur das Ticken der Stutzuhr. Die Gesichter verrieten eine tiefe Aufmerksamkeit.

Nach Verlauf von zehn Minuten klagten mehrere über Krimmeln in den Armen. Pécuchet fühlte sich unbehaglich.

„Sie drücken!“ sagte der Hauptmann zu Foureau.