Bouvard hatte gedacht, daß zwanzigtausend Franken, das heißt der vierfache Betrag des Pachtgeldes, für den Anfang genügen würden. Sein Pariser Notar sandte sie ihm.

Ihre ganze Anlage umfaßte fünfzehn Hektar an Höfen und Wiesen, dreiundzwanzig an bestellbarem Lande und fünf an Brachfeld, die auf einem mit Steinen bedeckten kleinen Berge lagen, den man den Hügel nannte.

Sie verschafften sich alle notwendigen Geräte, vier Pferde, zwölf Kühe, sechs Schweine, hundertsechzig Schafe und an Personal zwei Fuhrleute, zwei Frauen, einen Hirten; dazu einen großen Hund.

Um sogleich Geld zu erhalten, verkauften sie die Futterernte: man bezahlte sie in ihrem Hause. Die Goldstücke, die auf die Haferkiste gezählt wurden, schienen ihnen glänzender, merkwürdig und besser als andere.

Im Monat November kelterten sie Most. Bouvard trieb das Pferd an, und Pécuchet, der in den Trog gestiegen war, rührte mit einer Schaufel in den Träbern.

Sie ächzten beim Anziehen der Schraube, schöpften den Zucker aus dem Bottich, beobachteten die Spundlöcher, trugen dicke Holzschuhe und vergnügten sich über die Maßen.

Von dem Grundsatz ausgehend, daß man nicht genug Getreide haben könne, gaben sie etwa die Hälfte ihrer künstlichen Wiesen auf; und da sie keine Dungmittel hatten, bedienten sie sich der Kuchen, die sie in die Erde ließen, ohne sie zu zerkleinern, so daß der Ertrag jämmerlich war.

Im folgenden Jahre legten sie das Saatkorn sehr dicht. Unwetter stellten sich ein. Die Ähren legten sich nieder.

Nichtsdestoweniger warfen sie sich mit Eifer auf den Weizen, und sie unternahmen es, den Hügel von Steinen zu säubern. Ein kleiner Korbwagen schaffte die Steine fort. Das ganze Jahr über vom Morgen bis zum Abend, im Regen wie im Sonnenschein, sah man den ewigen Korbwagen mit demselben Mann und demselben Pferde den kleinen Hügel emporklimmen, wieder herabfahren und wieder emporsteigen. Manchmal ging Bouvard dahinter und machte auf halber Höhe halt, um sich die Stirn zu trocknen.

Da sie zu niemand Zutrauen hatten, versorgten sie die Tiere selbst und gaben ihnen Abführmittel und Klistiere.