Nach Verlauf einer Viertelstunde hielten sie an; der eine schloß sein Gartenmesser, der andere legte die Schere hin, und ganz sachte begannen sie auf- und abzugehen: Bouvard ohne Weste mit vorgestreckter Brust und bloßen Armen im Schatten der Linden; Pécuchet mit gesenktem Kopf, die Hände auf dem Rücken, den Schirm der Mütze aus Vorsicht in den Nacken gedreht, an der Mauer entlang; und sie gingen so in derselben Richtung, ohne auch nur Marcel zu sehen, der an der Hütte lehnend sich ausruhte und dabei eine Brotschnitte verzehrte.

In dieser nachdenklichen Stimmung stellten sich Gedanken ein; sie redeten einander an, um sie nicht zu vergessen; und die Metaphysik kam wieder aufs Tapet.

Sie stellte sich bei Gelegenheit des Regens und des Sonnenscheins, eines Kieselsteins in ihrem Schuh, einer Blume auf dem Rasen, bei allem und jedem wieder ein.

Wenn sie eine Kerze brennen sahen, fragten sie sich, ob das Licht im Objekte oder in unserem Auge sei. Da die Sterne verschwunden sein können, wenn ihr Glanz zu uns gelangt, so bewundern wir vielleicht Dinge, welche nicht vorhanden sind.

Als sie in einer Weste eine Raspailzigarette wiederfanden, zerbröckelten sie diese auf dem Wasser, und der Kampfer drehte sich.

Es gibt also Bewegung in der Materie! Ein höherer Grad von Bewegung würde das Leben hervorrufen.

Doch wenn die sich bewegende Materie genügte, um Wesen zu schaffen, so würden diese nicht so verschieden sein. Denn am Uranfang gab es weder Erde, noch Wasser, noch Menschen, noch Pflanzen. Was ist also diese ursprüngliche Materie, die man niemals gesehen hat, die nicht identisch ist mit den Dingen dieser Welt und sie alle hervorgebracht hat?

Manchmal hatten sie ein Buch nötig. Dumouchel, der müde war, sie zu bedienen, antwortete ihnen nicht mehr, und sie verbissen sich in das Problem, besonders Pécuchet.

Sein Wahrheitsbedürfnis wurde zum brennenden Durste.