Pécuchet bat ihn, einzutreten; er wollte in seiner Gegenwart den Vortrag über Hegel zu Ende führen, um einmal zu sehen, was der Abbé dazu sagen würde.
Der Mann im Priesterrock setzte sich zu ihnen, und Pécuchet wandte sich dem Christentum zu.
„Keine Religion hat so fest die Wahrheit begründet, daß die Natur nur ein Moment der Idee ist!“
„Ein Moment der Idee!“ murmelte der Priester verdutzt.
„Ja doch! Indem Gott eine sichtbare Einkleidung annahm, hat er seine konsubstantielle Einheit mit ihr gezeigt.“
„Mit der Natur? O! O!“
„Durch sein Hinscheiden hat er die Wesenheit des Todes bezeugt; also war der Tod in ihm, bildete, bildet einen Teil von Gott.“
Der Geistliche runzelte die Stirn.
„Keine Gotteslästerung! Nur zum Heile der Menschheit hat er die Leiden erduldet.“
„Irrtum! Man betrachtet den Tod im Individuum, wo er ohne Zweifel ein Übel ist. Doch in bezug auf die Dinge ist das anders. Sie dürfen nicht Geist und Materie trennen!“