„Allerdings nicht, meine Herren, allerdings nicht!“

Und man ging auseinander.

Doch Coulon zog sie beiseite und sagte ihnen in väterlichem Tone, daß er sicherlich nicht fromm sei und sogar die Jesuiten verabscheue. Indessen gehe er nicht so weit wie sie! O nein! sicherlich nicht; — und an der Ecke auf dem Platze kamen sie an dem Hauptmann vorbei, der sich seine Pfeife wieder anzündete, wobei er brummte:

„Ich tue doch, was ich will, in Teufels Namen!“

Bouvard und Pécuchet gaben auch bei andern Gelegenheiten ihre scheußlichen Paradoxe zum besten. Sie zogen die Redlichkeit der Menschen, die Keuschheit der Frauen, die Einsicht der Regierung, den gesunden Verstand des Volkes in Zweifel, kurz, sie untergruben die Grundlagen.

Foureau geriet darüber in Erregung und bedrohte sie mit Gefängnis, wenn sie derartige Reden fortsetzten.

Ihre augenscheinliche Überlegenheit verletzte. Da sie unmoralische Thesen verteidigten, mußten sie unmoralisch sein; Verleumdungen wurden erfunden.

Da entwickelte sich eine bedauerliche Fähigkeit in ihrem Geiste, nämlich die, die Dummheit zu sehen und sie nicht zu ertragen.

Unbedeutende Dinge betrübten sie: die Reklamen der Zeitungen, das Profil eines Spießbürgers, eine dumme Bemerkung, die sie zufällig gehört.

Wenn sie daran dachten, was man in ihrem Dorfe redete, und sich vorstellten, daß es bis zum andern Ende der Welt nur neue Coulons, neue Marescots, neue Foureaus gäbe, fühlten sie gleichsam das ganze Gewicht der Erde auf sich lasten.